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Natascha Administrator

Joined: 18 Jun 2004 Posts: 892 Location: Gstadt am Chiemsee
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Posted: 05.03.2009, 13:48 Post subject: Leberentzündung. |
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Bei eine Bekannte von mir, ist relativ junger Kleinpudel (ca 1 Jahr) an akuter Leberentzündung erkrankt. Es werden von den Leber keine eigene Hormone gebildet.
Jetzt bekommt er 3 x Tag Medikamente i.v. , strenger Diät etc...
Meine Frage: wie ist das möglich, das ein junger Hund so starke Probleme bekommt?
Kommt es von Futter (z.B. Trockenfutter von schlechte Qualität? Ich weiss, das dort werden nur bekannte und teure Marken güttert, allerdings was in der Tüten drin ist...)
Kann das Stress die Entwiklung von Krankheit begünstigen? _________________ More about:
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Sabine Open class

Joined: 28 Aug 2004 Posts: 244 Location: Norddeutschland
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Posted: 05.03.2009, 14:09 Post subject: |
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Hallo,
das hört sich ja nicht so gut an.
Leider kann ich aber auch nicht weiterhelfen. Vielleicht ist er nicht ordentlich geimpft. Oder es handelt sich um einen Impfbruch? _________________ Viele Grüße
Sabine |
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Cindy Champion class
Joined: 19 Jun 2004 Posts: 463
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Posted: 05.03.2009, 14:48 Post subject: |
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Hi Natascha,
die Frage ist, wodurch ist diese Leberentzündung entstanden.
Da gäbe es zunächst mal die Möglichkeit einer viralen Erkankung, Hcc - Hepatitis contagiosa canis, hervorgerufen durch das CAV-1 - canines Adenovirus Typ 1 ( BTW CAV-2 ist ein Erreger des Symptombilds, das man als Zwingerhusten kennt).
Dann kann eine Leberentzündung auch durch Autoimmunerkrankungen hervorgerufen werden oder durch die Aufnahme von unterschiedlichen Giftstoffen.
Was genau die Ursache sein könnte, kann man vermutlich nur durch entsprechende Untersuchungen herausfinden.
Stress kann die Entwicklung von Krankheiten immer begünstigen. Denn Stress schwächt das körpereigene Immunsystem und damit die Abwehrreaktionen gegen Krankheiten.
Viele Grüße
Cindy |
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Natascha Administrator

Joined: 18 Jun 2004 Posts: 892 Location: Gstadt am Chiemsee
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Posted: 05.03.2009, 16:07 Post subject: |
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Hi, Cindy,
ich denke, das virale Infektion könnte man ausschlissen, denn dort leben noch 2 Hunde und die sind OK.
Aber ob man die genau Ursache finden könnte..?
Den Hund geht eingentlich gut (keine grosse krankhafte Symptome), nur, das das essen fast unverdaut wieder rauskam, mit leichten grünlichen Tönung.
Na ja... ich denke, das fast alle TF bringen nicht den Gesundheit des Hundes bei... leider. Egal, was sie schreiben auf die Packungen - es ist so viel Müll (Chemie) zugefügt... Und dies kann nicht auf dauer gut gehen. Oder?
Ich habe seid längeren auf eine TF umgestigen, der in Deutschland zwar nicht sonderlich bekannt ist, laut seriosen Studien jedoch zu den besten gehört, was die Zusatzstoffe angeht.
Und Frischfleich füttere ich seid kurzen auch (Danke an den Bekannten, die mir es empfohlen hat).
Wird man das Leberentzündung ohne bleibenden Schäden therapieren können? Ich kenne mich da nicht so sonderlich aus. _________________ More about:
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Cindy Champion class
Joined: 19 Jun 2004 Posts: 463
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Posted: 05.03.2009, 16:26 Post subject: |
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Die Leber ist eigentlich sehr regenerationsfähig - wenn man ihr die Zeit dazu lässt und sie entsprechend "unterstützt".
Also entsprechend gut verdauliches Futter. Evtl. einige Zeit lang Aminosäuren etc., was die Leber halt so bildet bzw. zur "Arbeit" braucht, zufüttern. Es gab früher mal ein spezielles Präparat, weiss nicht mehr wie das heisst. Wir nannten es einfach "Leberschutzpräparat". Enthielt im Prinzip alles mögliche, was die Leber so selbst produziert und auch gebrauchen könnte. Aber ich glaube, das war damals schon auf der Liste der Medikamente, deren Zulassung nicht mehr verlängert wird bzw. die nicht mehr hergestellt werden.
Müsstet ihr euren Tierarzt fragen. Evtl. fragt ihr auch mal nach einem Spezialisten für Innere Medizin. Wäre vermutlich der beste Weg. Gerade bei einem jungen Hund.
Wir hatten mal einen alten Hund als Patienten. Der kam in die Praxis und sah aus als wäre er ein Euthanasie-Kandidat. Völlig abgemagert - das reinste Lehrmodell für die Stunde "Skelett des Hundes". Stahlgraues Fell (sollte eigentlich lackschwarz sein bei dieser Rasse), völlig stumpf, schuppig usw. Diagnose war Chronische Hepatitis, vermutlich aufgrund einer Vergiftung wie sich durch Befragen der Besitzer rausstellte. Der Hund hatte etwa 3-4 Monate zuvor was gefressen, worauf es ihm ziemlich dreckig ging. Da er aber nach 1-2 Tagen wieder halbwegs fit war, dachten die Besitzer nicht mehr weiter drüber nach.
Nur ging es Hund im Laufe der Zeit immer schlechter.
Der Hund bekam dann ein spezielles Futter für Hunde mit Leberschaden (ich bin mir nicht sicher, ist schon ein paar Jährchen her, glaube von Hills gibt es so ein TroFu, ist aber sündhaft teuer, gleich vorweg, und gibt es auch nicht im normalen Handel zu kaufen, entweder über Internet oder über Tierarzt) und dann eben besagtes Leberpräparat. Innerhalb einer Woche zeigte sich eine deutliche Besserung. Wie die Blutwerte sich im Laufe der nächsten Zeit noch verbesserten, kann ich allerdings nicht sagen, da ich dann ja so langsam aus der Praxistätigkeit ausgestiegen bin. |
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Natascha Administrator

Joined: 18 Jun 2004 Posts: 892 Location: Gstadt am Chiemsee
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Posted: 05.03.2009, 16:38 Post subject: |
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Danke, Cindy, für mehr Information.
Der Hund ist nicht in Deutschland, aber ich glaube das das, was der jetzt i.v. bekommt ist so was, was du geschrieben hast. Leber-, Herzunterstützung, plus Fermente.
Na ja, ich hoffe, der Hund wird sich schnell regenerieren können. _________________ More about:
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Natascha Administrator

Joined: 18 Jun 2004 Posts: 892 Location: Gstadt am Chiemsee
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Posted: 06.03.2009, 12:16 Post subject: |
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Was meint ihr insgesamt..
Sind viele Probleme bei unseren Hunden Futter- Umwelt bedinngt?
Oder woher kommen so viele, Hundeuntypische Krankheiten???
Leber-Nieren-Herz-Haut-... _________________ More about:
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Sabine Open class

Joined: 28 Aug 2004 Posts: 244 Location: Norddeutschland
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Posted: 07.03.2009, 10:42 Post subject: |
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Hallo,
das ist - so glaube ich - nicht so leicht zu beantworten.
Wenn ich von uns Zweibeinern ausgehe. Meine Kinder haben alle etwas. Der Große hat als Kind Neurodermitis gehabt, dann Pseudo-Krupp und dazu kam Asthma. Der Zweite hat auch Asthma und ist unheimlich hautempfindlich. Der letzte hat eigentlich gar nichts. Mein Kinderarzt - er ist schon älter bzw. praktiziert jetzt nicht mehr - hat immer gesagt, früher war es nicht so. Die Umweltbelastungen wäre so groß geworden, dass die Kinder alle Allergien usw. hätten.
Ich denke auch, es hat ganz viel mit der Umwelt zu tun. Allerdings auch mit dem Futter. Es gibt ja soviel Hundefutter. Man muss da echt aufpassen. Vor allem auf die Qualität. _________________ Viele Grüße
Sabine |
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Gigi Baby class
Joined: 28 Jan 2007 Posts: 2
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Posted: 07.03.2009, 22:53 Post subject: |
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Meine alte Großpudelhündin hatte auch mal eine Leberentzündung. Sie war da so 10 oder 11 Jahre alt. (Sie ist noch 15 geworden).
Woher die kam, konnte der TA auch nicht sagen...
Vielleicht eine Vergiftung.
Bei ihr äußerte es sich auch durch häufiges Erbrechen, sonst war sie eigentlich gut drauf!
Sie kam zwei Tage für eine Zeit an den Tropf und erhielt ebenfalls spezielle Diät. Zur Unterstützung bekam sie noch ein Distelpräperat.
Ich habe teile von Hills gefüttert und auch teils selber gekocht:
Rinderhack gebraten(!), Reis, Brot...
Nach ein paar Wochen waren die Leberwerte wieder in Ordnung. |
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r.meissner Open class

Joined: 05 Sep 2007 Posts: 225 Location: 93482 Pemfling
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Posted: 12.03.2009, 12:59 Post subject: |
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Hab auch schon gehört, dass das künstliche Vitamin E, das bei vielen Futtersorten als "natürliches" Konservierungsmittel oft in hohen Dosen zugefügt wird, Leberschäden verursachen kann.
Viele Grüße,
Ruth |
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